Blower Door

Zur Messung der Luftdichtheit wird im Gebäude mittels einer speziellen Meßvorrichtung eine Druckdifferenz (50 Pa) erzeugt. Für Häuser mit natürlicher Lüftung erlaubt die vorgeschriebene Norm einen Luftaustausch, bezogen auf das Raumvolumen, von max. 3[1/h]. Die Einhaltung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und die Erstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Energiepasses ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Denn wenn die vorgeschriebene Norm überschritten wird, kann dies zu extremen Konsequenzen führen:

Bauphysikalische Sicherheit

Durch Leckagen in der luftdichten Gebäudehülle strömt warme, feuchte Raumluft von innen in den kälteren Bereich der Baukonstruktion. Die Folgen sind Schäden an der Baukonstruktion und Bildung von Schimmel und sonstigen gesundheitsschädlichen Pilzen.

Energetische Bedeutung

Eine luftdichte Bauweise verhindert, daß Raumwärme unkontrolliert aus dem Gebäude entweichen kann.

Hygienische Aspekte

Durch Leckagen kann Luft unkontrolliert in die Wohnräume dringen. Aus der Umgebung gelangen Pollen und Staub in den Wohnbereich. Gerüche und schlechte Luft können in das Gebäude strömen. Durch Feuchteschäden entstandene Schimmelpilze verteilen sich durch die Luftzirkulation in den Wohnräumen.

Komfort der Wohnungsnutzer

Neben den hygienischen Aspekten ist Luftdichtheit auch eine Voraussetzung für eine gute Schalldämmung. Denn Schall kann sich über kleinste Ritzen oder Spalten übertragen. Die Verhinderung von Zugerscheinungen und Kältezonen in der Wohnung durch Undichtigkeiten steigern ebenfalls den Komfort.