Interview mit Georg Hackl zum Thema Schlüsselfertiges Bauen

Lieber Herr Hackl, die ganze Region und natürlich im Speziellen die Gäste vom MKM Bauherren-Infotag freuen sich über so einen hohen Besuch.

Waren Sie denn schon einmal in der Gegend?

Georg Hackl: Ja, ich war schon einmal vor sechs Jahren bei der Firma Helmschrott, die hatten eine Ausstellung gemacht. Da war ich auch zu Besuch und konnte einen ersten Eindruck gewinnen.

Waren Sie denn schon einmal in der Gegend?

Georg Hackl: Ja, ich war schon einmal vor sechs Jahren bei der Firma Helmschrott, die hatten eine Ausstellung gemacht. Da war ich auch zu Besuch und konnte einen ersten Eindruck gewinnen.

Natürlich muss man einen solchen Ausnahmesportler, wie Sie, nach seinem Erfolgsgeheimnis fragen. Sie haben drei olympische Goldmedaillen, zwei Mal Silber gewonnen, waren mehrfach Weltmeister und Weltcupsieger. 1997, nur 100 Tage nach einer Bandscheibenoperation, haben Sie den Spitzenplatz zurück erobert und wurden erneut Weltmeister. Was für eine Kraft ist es, die einen da zu solchen Ausnahmeleistungen antreibt?

Georg Hackl: Motivation war für mich nie die Frage. Das Rodeln war immer schon meine Leidenschaft, wo ich mich verwirklichen konnte. Da war ich begabt, das konnte ich. Da hat sich die Frage der Motivation nie gestellt.

Haben Sie hier Erfolgsregeln, die sich auch für den Alltag eines Nicht-Spitzen-Sportlers anwenden lassen?

Georg Hackl: Es gibt nicht nur im Sport immer wieder Rückschläge. Aber das Leben geht ja weiter. Man kann doch nicht einfach aufhören und resignieren. Es ist wichtig, dass man Ziele im Leben hat. Nur das gibt dem Leben einen Sinn. Ich könnte mir nicht vorstellen, so vor mich hinzuleben – könnten Sie das vielleicht? Man muss sich natürlich hohe Ziele setzen und für den Weg dorthin Zwischenziele, damit man das große Ziel nicht aus den Augen verliert oder man vom Weg abkommt.
Aber das lernt man ja automatisch im Leben. Das fängt doch schon in der Schule an. Kinder lernen so etwas, in dem sie ganz normal lernen Sport zu treiben.

Das ist richtig. Die Theorie kenne viele, aber in der Praxis sieht es anders aus. So heißt es nicht umsonst, es gibt viel mehr Menschen, die aufgeben, als solche, die scheitern.

Georg Hackl: Man ist nicht gescheitert oder hat aufgegeben. Rein rechnerisch kann nun mal nicht jeder Weltmeister werden. Aber wer Sport treibt, der bekommt eine Lebensschule mit, Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, die einem für den Rest des Lebens immer wieder weiter helfen.

Sie haben Ihre Ausnahme-Karriere Ende 2006 beendet. Noch ist Sommerzeit, doch was werden Sie dann im Winter tun, wenn nicht mehr gerodelt wird?

Georg Hackl: Im Winter wird sich nicht viel ändern. Nur dass ich dann den Jungen zeige, wie das Rodeln geht. Ich arbeite als Trainer im Verband mit Jugendlichen, die vor dem Sprung in den Nationalkader stehen.

Gibt es andere berufliche Ziele, die Sie sich nun gesetzt haben?

Georg Hackl: Derzeit mache ich ein berufbegleitendes Studium für meine Trainerkarriere in Köln. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und ist sehr umfangreich und theoretisch ausgerichtet. Da ich ja aus der Praxis komme, ist das für mich in gewisser Weise Neuland. Die Zeit dazwischen bin ich Zuhause und arbeite auch schon als Trainer für unterschiedliche Gruppen, aber hauptsächlich bin ich der B-Mannschaft zugeordnet. Ich werde auch bei den kommenden Weltcups und der Weltmeisterschaft vor Ort sein und mich schwerpunktmäßig um die „B-Leute“ kümmern.

Werden wir sie diesen Winter wieder als Experten im Fernsehen hören?

Georg Hackl:Ja, das bringt mir unwahrscheinlich viel Spaß, weil man unmittelbar am Renngeschehen teilnimmt. Ich kriege so ja viel mehr mit als vorher, als ich hauptsächlich mit meinen eigenen Vorbereitungen beschäftigt war. Jetzt kann ich jede Fahrt beobachten. Wenn einer Fehler macht, sehen der Kommentator und ich uns das noch einmal in Zeitlupe an und analysieren das Ganze.

Sie haben eine Ausbildung zum Schlosser gemacht. Ist es für Sie dann besonders interessant, bei dem MKM-Bauherren-Infotag zu sein, weil Sie vieles doch mit den Augen eines Handwerkers betrachten?

Georg Hackl: Ja, logisch. Na klar.

Wie sieht Ihr Zuhause aus? Ist es ein Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder eine Wohnung?

Georg Hackl: Ich habe vor 17 Jahren einen Anbau an das Elternhaus gebaut. Da wohne ich seither. Natürlich ist es nicht so klein. Rund 100 Quadratmeter Wohnfläche. Aber im Laufe des Lebens verändern sich die Anforderungen. Deshalb habe ich jetzt ein sehr schönes Grundstück erworben. Und wenn meine Trainerausbildung überstanden ist, möchte ich meinen Lebenstraum verwirklichen und mein eigenes Traumhaus bauen. Man sagt ja: beim ersten Mal wird nicht alles ideal. Die eigene Überzeugung und der Geschmack ändern sich. So wird das noch eine interessante Aufgabe, auf die ich mich freue.

Wie wichtig ist Ihnen eine individuelle Planung und auf welche Dinge würden Sie bei der Planung besonders achten?

Georg Hackl: Ein Wintergarten ist ein Muss. Energetisch möchte ich schon die beste Lösung. Aber es gibt so viele Möglichkeiten. Da bin ich noch nicht schlüssig, welche Heizung ich einbaue.

Da sind Sie beim MKM-Bauherren-Infotag ja genau richtig.

Georg Hackl: Stimmt. Alleine, wenn hier rumschaue, wie viele Heizvariationen gezeigt werden, das ist Wahnsinn.

Würden Sie schlüsselfertig bauen?

Georg Hackl: Eine schwierige Frage. Hört sich nach pauschal an.

Welche Vorteile würden Sie denn darin sehen?

Georg Hackl: Bei MKM sieht man, wie individuell man sich alles aussuchen kann. Das ist schon eine tolle Sache. Da kann man drüber nachdenken.

Würden Sie Ihr Haus in Massivbauweise erstellen und welche Vorteile sehen Sie darin?

Georg Hackl: Jetzt wird es aber schwierig. Was ist denn massiv im Einzelnen? Da gibt es ja auch wieder verschiedene Möglichkeiten. Auch die Fertighäuser verbessern sich. Massive Häuser werden leichter, da sie von der Dämmung her vernünftig sind. Die „Pappschachteln“ hingegen werden stabiler.

Halten Sie Massivbauweise denn für langlebiger?

Georg Hackl:Was ist schon langlebig? Ich denke, das ist eine Glaubensfrage. Ich vermag das nicht zu beurteilen. Experten streiten sich bei Massivbauweise und Fertighäuser um Wohnqualität und Wohnklima. Ich persönlich kann das nicht einschätzen, da ich ein Fertighaus nicht kenne.

Welche Haustechnologien im Hinblick auf Heizung etc wären für Sie wichtig?

Georg Hackl: Heimelige Wärme vom Kachelofen muss schon sein. Auch eine Solaranlage ist ein Muss. Wenn man sieht, wie heute hier die Sonne runter brennt, ist das viel Energie, die man nicht ungenutzt lassen sollte. Allerdings gibt es ja auch Wärmepumpen. Besitzt man so eine, wird Solarenergie wieder nutzlos. Da hier Wärme, die permanent erhältlich ist, aus dem Erdreich bei niedrigem Energieaufwand erzeugt wird. Es gibt so viele Optionen. Ich bin mir noch nicht sicher, wofür ich mich entscheide.

Was gefällt Ihnen an der Firma MKM?

Georg Hackl: Das Vollprogramm schlüsselfertig zu bauen, mit sehr individuellem Charakter und auf sehr hochwertige Weise. Dabei gibt es auch preislich gesehen alle Möglichkeiten, das für einen individuell genau das Richtige dabei ist.

Abschließend natürlich noch einige Fragen zum Hackerl Schorsch persönlich:
Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?

Georg Hackl: Für einen perfekten Tag braucht man als erstes einmal das richtige Wetter. Wenn es regnet, ist man mit den Möglichkeiten eingeschränkt. Ich möchte etwas spannendes und etwas interessantes, was man neu kennen lernt. Außerdem ein gewisses Maß an Aktivität. Hängt man den ganzen Tag zuhause faul rum, dann ist man am Abend ja auch unzufrieden. Außerdem wünsche ich mir alle Annehmlichkeiten – vielleicht ein gutes Essen und irgendetwas Schönes, etwas für die Sinne...

Was ist Ihr schönstes Erlebnis?

Georg Hackl: Das ist jetzt wirklich schwer. Ich kann da keine Wertung reinbringen. Es gibt so viele schöne Momente.

Vielleicht einer Ihrer Olympiasiege?

Georg Hackl: Ja, schon – aber welcher?

Sie engagieren sich sehr für notleidende Kinder?

Georg Hackl: Ja. Ich bin in dem Verein „ Kinder in Not“ aktiv. Das Tolle hierbei ist, dass alles Spenden und Zuwendungen zu 100 Prozent für Hilfsprojekte auf den Philippinnen, Indien und Südamerika eingesetzt werden. Es wird überhaupt kein Geld für organisatorische oder logistische Zwecke verwendet. Alle Verwaltungskosten übernimmt ein großer Spender. Außerdem habe ich die Schirmherrschaft für die Stiftung „Juvenile Adipositas“, ein Projekt für stark übergewichtige Kinder, in Bischofswiesen übernommen. Man kann natürlich als einzelner nicht die ganze Welt retten und da ist dann „Klotzen, nicht kleckern“ angesagt. Ich konzentriere mich lieber auf zwei, drei Projekte und das aber richtig.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Georg Hackl: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Welches ist Ihre größte Stärke?

Georg Hackl: Beharrlichkeit.

Was ist Ihre größte Schwäche?

Georg Hackl: Ungeduld.

Was ist Ihr Lebenstraum?

Georg Hackl: Mein Hausbau

Und was macht der private Hackerl Schorsch, an so einem sonnigen Wochenende, wenn er nicht gerade Interviews und Autogramm-Stunden gibt?

Georg Hackl: Ja, was macht er? Die Natur genießen. Dort wo ich lebe im Berchtesgadener Land, haben wir eine hohe Lebensqualität. Dort kann man die Berge rauf, wandern, mountainbiken oder zur Abkühlung Schwimmbad.